Sprüche 3,27-28

Jan 16

Heutige Bibellese:

1.Mose 32,14-34,31 / Matthäus 11,7-30 / Psalm 15,1-5 / Sprüche 3,27-28


Wenn der Herr uns Besitz anvertraut hat, dann ist damit auch Verantwortung für einen sinnvollen Umgang mit demselben verbunden. Anstatt zu denken, dass wir uns unser Hab und Gut durch eigene Kraft verdient hätten, muss uns immer bewusst sein, dass unser Herr der Geber aller Gaben ist, selbst wenn wir an deren Erwerb mitgewirkt haben.
Wir sollen nicht nur dann reagieren, wenn andere uns ihre Not mitteilen und um Hilfe bitten, sondern auch selber danach Ausschau halten, wie wir anderen Gutes tun können (nicht nur in materieller Hinsicht). Gutes zu unterlassen ist sogar Sünde!

Lasst uns also nun, wie wir Gelegenheit haben, allen gegenüber das Gute wirken, am meisten aber gegenüber den Hausgenossen des Glaubens! (Gal 6,10)

Wer nun weiß, Gutes zu tun, und tut es nicht, dem ist es Sünde. (Jak 4,17)

Wer sein Herz vor einem notleidenden Bruder verschließt, zeigt der nicht, dass die Liebe Gottes nicht in ihm ist?

Wer aber irdischen Besitz hat und sieht seinen Bruder Mangel leiden und verschließt sein Herz vor ihm, wie bleibt die Liebe Gottes in ihm? (1.Joh 3,17)