2.Mose 29,7

Febr 21

Heutige Bibellese:

2.Mose 29,1-30,10 / Markus 5,21-43 / Psalm 39,1-14 / Sprüche 10,14


Siehe, wie gut und wie lieblich ist es, wenn Brüder einträchtig beieinander wohnen. Wie das köstliche Öl auf dem Haupt, das herabfließt auf den Bart, auf den Bart Aarons, der herabfließt auf den Halssaum seiner Kleider. Wie der Tau des Hermon, der herabfließt auf die Berge Zions. Denn dorthin hat der HERR den Segen befohlen, Leben bis in Ewigkeit. (Ps 133,1-3)

Aaron wurde bei seiner Weihe gesalbt, indem Mose Öl über seinen Kopf goss. Von dort floss das Öl auf dessen Bart und Kleider zum Erdboden. Öl ist in der Bibel ein Symbol für den Heiligen Geist. Die Wirkung des fließenden Heiligen Geistes ist ähnlich erfrischend und segenbringend wie die des Taus in dürren Gebieten. Die Erde ist ein dürres Gebiet, die die Ströme des Heiligen Geistes dringend benötigt. Die Ströme des Heiligen Geistes (Gottes Segen) können nur durch Glaubende fließen (Joh 7,37-39). Doch Psalm 133 macht uns noch auf eine andere wichtige Bedingung aufmerksam: vorhandene Eintracht. Zwietracht, Meinungsverschiedenheiten, Streit usw. unter Glaubenden hemmen auch in unserer Zeit das Wirken des Heiligen Geistes. Wenn die Glaubenden geschlossen auftreten und zusammen die Verbreitung und Verkündigung des Evangeliums vorantreiben, dann werden sie zu einem Segen für unser (geistlich gesehen) dürres Land – und haben auch nicht mehr so viel Zeit für Uneinigkeiten.