Lukas 20,35-39

April 21

Heutige Bibellese:

5.Mose 33,1-34,12 / Lukas 20,27-47 / Psalm 91,1-16 / Sprüche 13,12-14


In 2.Mo 3,6 sagt Gott „Ich bin der Gott [...] Abrahams, [...] Isaaks und [...] Jakobs“. Er war es nicht nur zu deren Lebzeiten, sondern auch noch zur Zeit Moses. Das setzt voraus, dass sie nach ihrem Tod nicht in einen „Seelenschlaf“ fielen, sondern auferweckt wurden und bei Bewusstsein sind, obwohl die körperliche Auferweckung, d.h. das Empfangen des neuen Leibes, erst später stattfinden wird (bei der Entrückung, 1.Kor 15,52)! Gleiches macht die von Jesus erzählte Begebenheit vom reichen Mann und dem armen Lazarus deutlich (16,19-31). Im Totenreich sind beide bei vollem Bewusstsein. Auch der Schächer am Kreuz muss nicht bis zum Wiederkommen Jesu und der Auferstehung warten, um zu Jesus ins Paradies zu kommen (23,43).

Nach der Auferstehung werden wir Engeln gleichen. Man beachte, dass wir dann nicht Engel sind – wir gleichen ihnen nur in manchen Aspekten. Ansonsten haben wir eine viel ehrenvollere Stellung: wir sind Söhne Gottes! Sohn Gottes wird man durch den Glauben an Jesus Christus (Gal 3,26). Weil wir Söhne Gottes sind, haben wir auch den Geist seines Sohnes empfangen, den Heiligen Geist (Gal 4,6). Deshalb ist es ein Kennzeichen der Söhne Gottes, dass sie sich im Leben nicht von eigenen Wünschen und Begierden leiten lassen, sondern vom Heiligen Geist (Röm 8,14). Außerdem lieben sie alle anderen Söhne Gottes (1.Joh 5,1). Stimmt unser Leben mit unserer Berufung, Söhne Gottes zu sein, überein?