Psalm 143

Dez 24

Heutige Bibellese:

Nehemia 1,1-3,13 / Offenbarung 16,1-21 / Psalm 143,1-12 / Sprüche 30,17


In diesem Psalm ist immer wieder vom Feind die Rede (V.3.9.12). Der Feind, den David beschreibt, verfolgt die Seele, tritt das Leben zu Boden und lässt wohnen „in Finsternissen gleich den Toten der Urzeit“. Es gibt einen Feind der Menschheit, auf den das in besonderer Weise zutrifft: den Tod. Wir können den Gedanken an den Tod verdrängen – und doch werden wir immer wieder an die Unausweichlichkeit des Todes erinnert, wenn wir vom Tod anderer Menschen (besonders von Freunden und Verwandten) hören. Der Tod verfolgt uns auf Schritt und Tritt. Jeder Tag, der vorübergeht, bringt uns unserer Sterbestunde einen Tag näher! Seit dem Sündenfall ist der Tod untrennbar mit dieser Welt verbunden. Selbst im Tausendjährigen Friedensreich wird der Tod noch Macht haben (Jes 65,20). Erst am Ende dieser Erde, wenn der Herr Jesus das Reich seinem Vater übergibt, wird der Tod, der letzte Feind, vernichtet werden (Off 20,14):

Denn er muss herrschen, bis er alle Feinde unter seine Füße gelegt hat. Als letzter Feind wird der Tod weggetan. (1.Kor 15,25-26)

Jesus kam auf diese Erde, um den Satan und den Tod zu besiegen und die Menschheit von ihnen zu erlösen! Das war sein Ziel. Sein Tod am Kreuz hat den Satan entmachtet. Der Tod hat für alle Glaubenden den Schrecken bereits verloren, weil sie wissen dürfen, dass Jesus alle Glaubenden zu ewigem Leben auferwecken wird!

... um durch den Tod den zunichte zu machen, der die Macht des Todes hat, das ist den Teufel, und um alle die zu befreien, die durch Todesfurcht das ganze Leben hindurch der Knechtschaft unterworfen waren. (Hebr 2,14-15)


Nächster Tag Vorheriger Tag