Sprüche 23,22-24

Sept 18

Heutige Bibellese:

Jeremia 35,1-36,32 / Römer 15,1-24 / Psalm 64,1-11 / Sprüche 23,22-25


Alle Menschen haben einen Vater, der sie gezeugt hat. Doch letztendlich kommen wir alle von Gott. Und für alle Glaubenden ist er der Vater (V.22; Röm 8,15). Doch wie ernst nehmen wir es mit Wahrheit, Weisheit, Zucht und (geistlichem) Verstand?
Suchen und „kaufen“ wir sie (zwar sind sie nicht für Geld zu haben, wohl aber müssen wir Zeit und Energie dafür investieren), oder verachten und vernachlässigen wir diese? Lieben wir seichte Worte mehr als Gottes Ermahnungen? Vergnügen wir uns lieber, anstatt nach Wahrheit, Weisheit und geistlichem Verständnis zu streben?
Wenn ja, dann müssen wir uns nicht wundern, wenn Gottes Segen ausbleibt – sowohl jetzt, als auch in der Ewigkeit. Die Bibel zeigt uns Esau als ein warnendes Beispiel. Er hat für ein Linsengericht sein Erstgeburtsrecht verkauft. Er hatte keinen Sinn für Geistliches (das NT nennt ihn sogar „gottlos“) und ließ sich von seinen fleischlichen Bedürfnissen leiten. So tauschte er das Erstgeburtsrecht, das ihm später den Segen hätte erben lassen, gegen eine schnell verzehrte Speise ein (kurzzeitiger, irdischer Genuss). Später, als der Segen ausgeteilt wurde, ging er leer aus. Da erkannte er seinen Fehler und weinte, aber es war zu spät (Hebr 12,16-17)!
Für uns ist es noch nicht zu spät, nach Geistlichem zu streben – und unseren himmlischen Vater dadurch zu erfreuen (V.24). Machen Sie mit?


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